04.12.2011, 17:00 Uhr

Ensemble La Tirata spielt barocke Weihnachtsmusik im Kerzenschein

Concertare

hat sich in den letzten drei Jahren als hochwertige Konzertreihe Alter Musik, darunter mit vielen Saarland-Premieren, auch überregional einen Namen gemacht. Nun meldet sich die Reihe mit einem weihnachtlichen Konzert im Kerzenschein an einem der neuen Spielorte Domicil Leidinger zurück beim Publikum. Am Sonntag, den 4. Dezember ist das Ensemble La Tirata aus Frankfurt zu Gast, eines der interessantesten Ensembles der jüngeren Generation in der Szene, dessen Mitglieder den Weg vom hoffnungsvollen Nachwuchs in renommierte Barockorchester, Kammermusikformationen und Dozenten an Musikhochschulen mit Bravour genommen haben. Mit Traversflöte, Barockoboe, Barockvioline, Gambe und Cambalo klangfarbenreich besetzt, stehen barocke Glanzlicher von Telemann, Heinichen, Schaffrath und Händel auf dem Programm. Abgerundet wird das Konzert von der Vorstellung der 2012 stattfindenden Concertare-Projekte sowie der Präsentation der beiden in Zusammenarbeit mit der Reihe entstandenen und bei Berlin Classics erschienenen CD's. Konzertbeginn ist um 17 Uhr, Veranstaltungsort das Domicil Leidinger Saarbrücken, der Eintritt beträgt acht Euro, Kinder und Jugnedliche frei.

 

La Tirata sind:

Leonard Schelb, Traverso und Blockflöte
Sandra Sinsch, Oboe
Claudia Engelhard, Violine
Renate Mundi, Viola da gamba
Dieter Weitz, Cembalo


Programm

Die Verbindung von Concertare und dem Domicil Leidinger setzt neue Akzente im Kulturleben. Nach der hervorragenden Zusammenarbeit bei der Produktion der am 18. November erscheinenden CD „Baroque oriental“ (Berlin classics) machen wir uns nun auf zu neuen Horizonten mit

Barocker Weihnachtsmusik im Kerzenschein
Telemann- Händel- Heinichen- Janitsch- Schickhard

Georg Philipp Telemann der Vielseitige war weniger dem „ächten deutschen“ als denn dem „vermischten Geschmack“ zu getan, was bedeutet, dass sich seine Werke meist als kreative Mischung der verschiedenen europäischen Nationalstile von Italien über Frankreich bis hin nach Deutschland und Polen präsentieren.
Doch nicht nur stilistisch, sondern auch in seiner Instrumentation legt er Wert auf ein Gemisch verschiedener Klangfarben, buntem Tuttispiel und virtuoser Einlagen der einzelnen Instrumentalisten. Viele Werke Telemanns dienten Georg Friedrich Händel als Inspirationsquelle, als Dank schickte er dem Pflanzenfreund Telemann sogar eine Blumenkiste aus London. Johann David Heinichen war einer der großen Meister am Dresdner Hof und seine Kammermusik ist ebenfalls eine nie versiegende Quelle der Inspiration. Abgerundet wird das Programm von einem Quartett Johann Gottlieb Janitsch, einem der grossen Vertreter des „galanten Stils“ und zwei äusserst reizvollen Sonaten Johann Christian Schickhards, dessen Manuskript das Ensemble erst kürzlich in einer Musikbibliothek aufspürte.


Events

21.06.2013, 19:00 Uhr

Genießen
WeinGourmetAbend Domaine Henri Ruppert